Sofie Koning, Daniela Witasew und Alena Saban – St. Julians

  • Beitrag veröffentlicht:18. November 2019
Sofie Koning, Daniela Witasew und Alena Saban – St. Julians
Sofie Koning, Daniela Witasew und Alena Saban (von links) beim Abflug in Amsterdam

Wir sind Sofie Koning (17), Daniela Witasew (18) und Alena Saban (20) und machen eine zweijährige schulische Ausbildung als Fremdsprachenkorrespondentin, die ein vierwöchiges Praktikum beinhaltet. Als wir erfahren haben, dass man zum Praktikum ebenfalls ins Ausland gehen kann, waren wir alle direkt von der Idee begeistert. Wir entschieden uns für Malta, da die Insel für uns eher unbekannt war und deshalb diesen Reiz hatte, sie unbedingt kennenlernen zu wollen.

Am Tag der Ankunft auf Malta wurden wir von Kollegen der ESE Sprachschule, die sich dort um uns gekümmert haben, abgeholt und zu unserer Gastfamilie gefahren. Die Gastfamilie hat uns sehr herzlich aufgenommen und zeigte uns alles Wichtige, wie z.B. die Busnummern und -routen.  Die Zeit in der Gastfamilie war gut, allerdings anders als erwartet. Wir hatten nicht sehr viel Kontakt zu ihnen, denn wir haben uns nur zum Abendessen getroffen und haben über unseren Tag geredet. Es gab allerdings in dem Zimmer nebenan noch andere Austauschschüler aus Großbritannien, Kasachstan und aus Venezuela.

In der ersten Woche haben wir die Sprachenschule besucht. Die Zeit war sehr spannend und wir haben viele Schüler aus vielen unterschiedlichen Ländern kennengelernt. z.B. aus Italien, Japan, China oder Kolumbien. Außerhalb der Schule wurden Veranstaltungen wie eine Welcome und Midweek Party angeboten, die uns dabei unterstützt haben, neue Kontakte zu knüpfen und unser Englisch weiter zu verbessern. Dabei hatten wir gemeinsam sehr viel Spaß mit den anderen Schülern.

Alena:
Ich war nach der ersten Woche bei der ETI (Executive Training Institute) und habe dort für drei Wochen mein Praktikum absolviert. Bei der ETI handelt es sich um eine Sprachenschule für Lehrer und Geschäftsleute, die ihre Englischkenntnisse verbessern und erweitern wollen. Meine Zeit dort habe ich größtenteils mit einer Kollegin an der Rezeption verbracht. Meine Aufgaben bestanden darin, An- und Abreiselisten zu erstellen und zu vergleichen, Lunch Vouchers und Willkommenspakete vorzubereiten. Außerdem habe ich die Gäste in Empfang genommen, Fotos für ihre Ausweise gemacht und ihre Fragen beantwortet oder bei anfallenden Problemen geholfen.

Sofie:
Ich war bei Quad Consultany, einer Unternehmensberatung in Mosta und habe den Großteil meines dreiwöchigen Praktikums damit verbracht, Angebote auf Social Media Netzwerken zu posten. Weiterhin durfte ich Lebensläufe von potenziellen Bewerbern vergleichen und die besten aussuchen, die wir dann an die Unternehmen weitergeleitet haben. Das Unternehmen hatte noch drei weitere Praktikanten aus Italien, denen ich bei ihren Aufgaben geholfen und diese erklärt habe.

Daniela:
Ich war in den drei Wochen meines Praktikums an der Privatschule in St. Anton beschäftigt. Die Schule hatte zwei Sektoren, den Junior und den Senior Sektor, d.h. die Schüler dort waren im Alter von zwei bis ungefähr 16 Jahren. Ich war im Junior Sektor und habe meine erste Woche damit verbracht, die Schulbücher in die Klassenräume der Schule zu verteilen. In meiner zweiten Woche durfte ich in die IT-Abteilung, um Stundenpläne für die Lehrer zu erstellen. Diese Aufgabe fand ich persönlich am spannendsten, da ich die Möglichkeit hatte meine Kenntnisse, die ich an der KBS Nordhorn erlernt habe, anwenden und erweitern zu können.

In unserer Freizeit haben wir viele unterschiedliche Orte entdeckt, beispielsweise die Hauptstadt Valletta, Sliema und die Golden Bay. Wir waren außerdem an den verschiedensten Stränden (Kiesel, Stein und Sand), haben den Beach Club der Schule besucht und waren in den Shopping Malls. Die Freizeit war eines der schönsten Dinge, da wir so die Insel entdecken und viele Menschen aus den verschiedensten Ländern und ihren Kulturen kennenlernen konnten.

Nach unserer Zeit auf Malta wurden wir von einem Kollegen der ESE School abgeholt und zum Flughafen gefahren. Allerdings nicht, bevor wir uns am letzten Abend noch mit unseren vielen neuen Freunden getroffen und uns von ihnen verabschiedet haben.

Zusammenfassend können wir alle sagen, dass uns die Zeit auf Malta mehr als gefallen hat, da wir viele neue Leute und Kulturen kennengelernt haben sowie unsere Sprachkenntnisse verbessert haben. Die Insel ist unglaublich schön und für uns ein sehr besonderer Ort mit vielen schönen Erinnerungen. Wir empfehlen jedem einmal nach Malta zu fliegen, da es für die meisten wahrscheinlich ebenfalls unbekannt sein wird und in einem völligen Gegensatz zu Deutschland steht. Wir haben für uns beschlossen, die Insel auf jeden Fall mit unseren neuen und guten Freunden zu besuchen.