Julia Borgehynck (Auslandspraktikum in London)

  • Beitrag veröffentlicht:10. Oktober 2016
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Ich habe mich für das Auslandspraktikum in England entschieden, weil ich neue Erfahrung sammeln, mein Englisch verbessern und die englische Kultur und die Menschen, die dort leben, kennenlernen wollte. Zusätzlich denke ich, dass ein Auslandspraktikum in einem Vermerk auf dem Zeugnis mir gute Chancen für meine spätere Berufswahl bringt.

Meine Erwartungen bestanden darin, dass ich in die Berufswelt in England einen Einblick haben wollte und hoffte, dass ich die Welt aus einem besseren internationaleren Winkel sehen kann.

Ich wurde in eine typisch englische Familie mit einem Sohn und einer Tochter aufgenommen. Sie waren alle sehr höflich und herzlich zu mir, was bei den Engländern aber generell der Fall ist. Sie haben mich zuerst einmal durch die Gegend geführt und mir alles im Haus gezeigt. Ich habe mich relativ schnell in die Familie eingelebt und wir hatten einige flüssige Gespräche, was ich am Anfang nie gedacht hätte.

Als ich dann in England in meinen Betrieb, eine Sprachschule namens „LaL London“ ging, erwarteten meine Kollegen und meine Chefin mich bereits. Meine hauptsächlichen Aufgaben waren Scannen, Schreddern, den Studenten an der Rezeption mit Fragen weiterhelfen, Kalender erstellen, im Büro an Excel-Tabellen arbeiten, Rechnungen abgleichen und mit den Studenten auf Touren in London oder Brighton zu gehen.

Die Personen, die ich in England kennengelernt habe, waren alle viel freundlicher und familiärer zu mir. Sie haben sich für alles bedankt und immer die Schuld auf sich genommen und sich dafür vielmals entschuldigt dafür, obwohl es teilweise nicht einmal nötig war.

Das Praktikum an sich war für mich eine große und spannende Aufgabe, die mich persönlich sehr weit gebracht hat und ich mich entschlossener und selbstbewusster fühle. Ich habe einige Erfahrungen gesammelt und würde es jedem weiterempfehlen.