Medizinische Fachangestellte erfolgreich in Erster-Hilfe ausgebildet

  • Beitrag veröffentlicht:4. August 2013
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An zwei Donnerstagen nahm die GMF3-1 an einem Erste-Hilfe-Kurs unter der Leitung von StR’n und Erste-Hilfe-Ausbilderin Melanie Janssen teil. Dieser sogenannte Erste-Hilfe-Grundlehrgang stellt mit einem Umfang von 16 Unterrichtsstunden den umfangreichsten Kurs dar, der vom Deutschen Roten Kreuz angeboten wird und ist für diesen Ausbildungsgang verpflichtend. Von Menschen, die in einer Arztpraxis arbeiten, kann und muss man erwarten, dass sie sich nicht nur in Notfallsituationen souverän verhalten, sondern auch aktiv und selbstständig Hilfe leisten können. Nach den Aussagen der insgesamt 21 Schülerinnen ist bereits jede zweite von ihnen während der Ausbildung mit einem Notfall in der Arztpraxis konfrontiert worden.

Im Mittelpunkt des Kurses standen die lebensrettenden Sofortmaßnahmen wie die stabile Seitenlage, die Herz-Lungen-Wiederbelebung und die Defibrillation mit sogenannten automatisierten externen Defibrillatoren (AED). Ein solches „Laiengerät“ besitzt die KBS selbst seit Beginn des Jahres 2011. Zahlreiche weitere klassische Themen wie Motorradunfälle, Verbrennungen, Hitzeschäden und die Versorgung von Wunden wurden ausführlich behandelt. Dabei stand stets die Praxis und nicht die Theorie im Vordergrund. Die Medizinischen Fachangestellten erhalten ihr Theoriewissen zur Ersten Hilfe im Berufsschulunterricht im Rahmen des Lernfeldes 5 „Zwischenfällen vorbeugen und in Notfallsituationen Hilfe leisten“. Dieses Wissen aus dem zweiten Ausbildungsjahr galt es nun zu reaktivieren und praktisch anzuwenden, also in Handlungswissen zu überführen. So kam es beispielsweise vor, dass StR’n Vanessa Winkels „zufällig“ mit einer klaffenden Wunde am Kopf in den Raum 010 lief, um sich von den Schülerinnen helfen zu lassen. Solche und weitere Fallbeispiele sorgen neben angemessenem Spaß für die zwingend notwendige Wiederholung und praktische Anwendung der bisher gelernten Maßnahmen. So wurde Frau Winkels auch gleich noch ohnmächtig, so dass die Schülerinnen sie in die stabile Seitenlage bringen mussten.

Zum Ende des Kurses bleibt festzustellen, dass die GMF3-1 die praktischen Herausforderungen der Ersten-Hilfe erfolgreich gemeistert und sich nebenbei einer guten inhaltlichen Wiederholung des Lernfeldes 5 unterzogen hat, welche sie für die Abschlussprüfungen im Frühjahr 2014 und die darauf folgende berufliche Tätigkeit gut vorbereiten dürfte. So bekamen alle Auszubildenden die Erste-Hilfe-Bescheinigung von Frau Janssen überreicht, die sie nun bei der Anmeldung zur Abschlussprüfung vorlegen können.

Bild: Die GMF3-1 präsentiert stolz ihr Können beim Anlegen von Verbänden